Der Sicherheitsdienstleister Securitas und das Arbeits- und Informationsportal kommunalnet.at haben gemeinsam eine Befragung österreichischer Gemeinden und Kommunen durchgeführt, in der es um verschiedene Belange der öffentlichen Sicherheit ging. Die Studie wurde im April und Mai diesen Jahres durchgeführt, befragt wurden 908 Gemeindeverantwortliche aus insgesamt 672 Gemeinden.
Insbesondere ging es hierbei um die Wünsche nach Unterstützung in der Sicherheit. Hier äußerten sich 37 Prozent der Befragten dahingehend, dass sie Unterstützung im Bereich Vandalismus wünschten. Genauso viele wollten die Verkehrssicherheit erhöhen und 22 Prozent verlangten nach Unterstützung bei der Veranstaltungssicherheit.
Ebenfalls konnten 22 Prozent der Befragten bereits auf Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit einem externen Sicherheitsdienstleister zurück blicken. Verantwortlich waren die Unternehmen für die Sicherheit im Verkehr mit 26 Prozent, 22 Prozent unterstützten die Gemeinden bei der Bekämpfung des Vandalismus und 38 Prozent waren für die Sicherheit bei Veranstaltungen verantwortlich. Immerhin noch sechs Prozent wurden für den Einbruchschutz eingesetzt.
Ebenfalls ging es bei der Befragung um die Überwachung von Schul- und Schutzwegen, die mehr als die Hälfte der Befragten für sinnvoll erachtete, wenn eine Geschwindigkeitsmessung durchgeführt wurde. Eine Videoüberwachung können sich dagegen nur fünf Prozent der Befragten vorstellen. Großveranstaltungen werden regelmäßig von 66 Prozent der Gemeindevertreter veranstaltet. Dabei setzen drei Viertel von ihnen auf die Unterstützung durch externe Security Dienstleister.
Außerdem fragte man nach den Orten, die von Vandalismus besonders häufig betroffen waren, wobei sich folgende Gliederung ergab:
- 35 Prozent halten Spielplätze für besonders gefährdet
- 16 Prozent halten Schulen für besonders gefährdet
- 13 Prozent halten Müllplätze für besonders gefährdet
- 12 Prozent halten Bahnhöfe für besonders gefährdet
Um diese Gefahren zu minimieren, wären über 54 Prozent der Befragten bereit, technische Maßnahmen zu ergreifen, wie die Videoüberwachung.
