Sicherheitstechnik im Haus, mit dem richtigen Rolladen sicher

April 15th, 2010 · No Comments

Viele Menschen schweigen die Gefahr, die im eigenen Haus besteht, einfach tot. Wird schon nichts passieren! Dieser Satz kann im schlimmsten Fall das Leben kosten, aber auch bei einem Einbruch in Abwesenheit nicht nur finanziellen und materiellen Schaden, sondern eine große psychische Belastung bedeuten. Hätten wir doch nur…! Dieser Satz ist sinnlos, denn wenn man ihn spricht, ist es schon zu spät, die Sicherheit im Haus zu gewährleisten. Man wird sich nach einem solchen Vorfall sehr selten noch wohl fühlen, obwohl die eigenen vier Wände ja normal der Inbegriff des Wohlbefindens sind. Die Privatsphäre ist empfindlich verletzt und das Vertrauen in die Menschheit tief erschüttert. Alle, die schon einmal Opfer eines Einbruchs geworden sind, raten deshalb dazu, sich umfassend um dieses Thema zu kümmern.

Einige Tricks gibt es, die vermitteln, dass jemand zu Hause ist, obwohl dies gar nicht der Fall ist. Sicher kann man auch immer jemanden bitte, doch bitte aufzupassen, dass nichts passiert. Aber hier bringt man zum einen Menschen in Gefahr, zum anderen steht man immer in einer gewissen Schuldigkeit, in einer gewissen Abhängigkeit zu anderen Menschen. Wer dies nicht möchte, sollte sich einmal im Bereich der Sicherheitstechnik informieren. Es gibt zum Beispiel Rolläden, die mit einer Zeitschaltuhr versehen sind. Diese kann man je nach Jahreszeit aus reiner Bequemlichkeit so einstellen, dass sie zu einer bestimmten Uhrzeit schließen. Ein Motor übernimmt das betätigen der Mechanik, so dass man sich mit solchen Rollos auf jeden Fall ein Stück unbequeme Arbeit abnimmt. Diese Rolladen, die man auch im Internet kaufen kann, haben aber auch einen Nebeneffekt, der nicht zu verachten ist. Sie schließen sich auch, wenn niemand im Hause ist. Dies bringt gleich zwei Vorteile, denn das Fenster alleine ist nur die Hälfte der Sicherheit, die ein geschlossenes Rollo mit sich bringt. Zum anderen sieht es für den Beobachter so aus, als wäre jemand zu Hause, der bei einem Einbruch sicher stören würde. Etwa 40 Prozent der Einbrüche lassen sich durch solche Aktivitäten verhindern. Eine Lampe im Wohnzimmer, die ebenfalls mit einer Zeitschaltuhr versehen ist, bringt zusätzlich den Eindruck von einem bewohnten Haus.

Helle Scheinwerfer im Hof sind auch ein Grund für dunkle Gestalten, ein Haus zu meiden. Auch hier wird mit Sensoren gearbeitet, die allerdings nicht zeitlich gekoppelt funktionieren, sondern durch Bewegungen ausgelöst werden. Nähert sich jemand dem Einzugsgebiet dieses Bewegungsmelders, geht das helle Licht an. So sehr im Rampenlicht zu stehen ist eine Tatsache, die Einbrechern auf keinen Fall schmeckt. Auch hier kann mancher Versuch, in eine Immobilie einzusteigen, noch verhindert werden. Die letzte Barriere zum Haus kann eine Alarmanlage sein, die laut heult. Findige Hausbesitzer installieren einen deutlich sichtbaren Dummy, an dem nichts anderes funktioniert, als ein kleines, rotes LED Licht. Wer von der Straße aus diese Alarmanlage sieht, wird ebenfalls darauf verzichten, hier einzubrechen.

Die Sicherheitsprofis, die man gegen Entgelt mit einer kompetenten Beratung beauftragen kann, wissen genau, wo die Schwachstellen an einem Haus zu suchen sind. In der Regel gelten Türen und Fenster als besondere Risiken, vor allem, wenn sie schon alt sind und nicht den modernen Sicherheitsstandards entsprechen. Sie können ausgetauscht und mit Spezialschlössern versehen werden – ganz wie man will. Auch Kontakte, die bei unbefugtem Öffnen einen Alarm auslösen, können installiert werden. Dass über den Kellerschacht, über dem meistens nur ein loses Gitter liegt, ebenfalls schnell und kinderleicht jemand ins Haus kommen könnte, vergessen viele Hauseigentümer ebenfalls. Wo eine Videoüberwachung von Nöten ist, und wo eine Attrappe reicht, finden die Profis sicher auch schnell heraus. Sicher muss man hier etwas Geld in die Hand nehmen, doch dafür kann man dann um einiges beruhigter schlafen und verreisen.