Sicherheit im Netz

Mai 24th, 2010 · No Comments

Das Internet ist mittlerweile zu einem der größten Schauplätze für Verbrechen geworden. Das bestätigt nicht nur die Detektei, die sich mit Online-Verbrechen auseinander setzt, sondern auch eine aktuelle Studie. Während mittlerweile fast jeder Internetnutzer über funktionstüchtige Anti-Viren- und Anti-Spyware-Software verfügt, nimmt man es mit den Passwörtern gar nicht so genau. Glaubt man der aktuellen Studie, so ist das Passwort 123456 eines der beliebtesten überhaupt. Damit macht man es Zugangsdaten-Dieben allerdings viel zu einfach.

Ebenfalls bestätigt die Studie, dass es für Datendiebe ein Leichtes sei, auch andere Passwörter herauszufinden. Namen von Haustieren, Familienmitgliedern oder Freunden sind als Passwort ebenfalls sehr beliebt. Doch diese Passwörter gewähren keinerlei Sicherheit, sondern lassen sich schnell knacken. Wie das funktioniert? Ganz einfach: Die Datendiebe schauen sich auf sozialen Netzwerken um, erfahren die Namen der Geschwister, der Haustiere und Co. Schon können sie das Passwort knacken.

Mit diesen Tipps werden sichere Passwörter erstellt

Damit es gar nicht erst so weit kommt, dass es den Dieben zu leicht fällt, die eigenen Passwörter zu knacken, wollen wir hier ein paar Tipps für die sichere Generierung von Passwörtern vorstellen. Zunächst einmal sollten möglichst lange Passwörter gewählt werden, sie machen es den Dieben schwerer, sie zu knacken, da bei mehr Zeichen auch mehr Möglichkeiten in Frage kommen.

Eine Kombination aus Groß- und Kleinschreibung sorgt ebenfalls für mehr Sicherheit im Netz. Problematisch hierbei: Die Groß- und Kleinschreibung ist nicht in allen Tools vorgesehen. Deshalb können auch Buchstaben und Zahlen kombiniert werden. Des Weiteren kann es hilfreich sein, Sonderzeichen ins Passwort mit einfließen zu lassen, wie %, § oder ähnliches.

Sinnvoller als reale Worte, wie Banker73, sind kryptische Worte, so zum Beispiel alk78hn39. Problematisch hierbei ist oft, dass sich diese kryptischen Passwörter schlecht merken lassen. Allerdings kann man sich Eselsbrücken bauen, wie als Lukas kam 78, hatte er Nasengröße 39 oder ähnliches. Außerdem können die Passwörter notiert werden, sie müssen dann allerdings an einem sicheren Ort aufbewahrt werden. Mit einem Passwortmanager, der allerdings sehr gut gesichert sein muss, lassen sich die Passwörter auch problemlos speichern.

Wenig sinnvoll ist es außerdem, für alle Webzugänge das gleiche Passwort zu wählen. Denn dadurch kann ein Datendieb, der einen der Zugänge geknackt hat, auch alle anderen Zugänge problemlos öffnen.