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Gewalt bei der Security

Januar 7th, 2010 · No Comments

Wer Security Mitarbeiter nur als gewaltbereite, kraftstrotzende und grimmig dreinblickende riesengroße Männer kennt, der hat einen völlig falschen Eindruck gewonnen. Die Mitarbeiter eines Security Unternehmens dürfen nur in den seltensten Fällen Gewalt anwenden. Auch, wer denkt, dass alle Security Angestellten bewaffnet ihre Arbeit verrichten, täuscht sich.

Wachsamkeit, Diplomatie und Einfühlungsvermögen, aber auch Schnelligkeit und überlegtes Handeln sind die wichtigsten Bestandteile des Wachpersonals. Gewalttätige Schläger erreichen eher das Gegenteil dessen, was sie eigentlich sollen. Ein Security Arbeiter, der mit einem Schlagstock oder einer Waffe im Halfter in einem Festzelt oder am Eingang einer Konzerthalle steht, sorgt eher für Unfrieden und Provokation, als dass er den Leuten den Eindruck von Sicherheit verleiht.

Auch in den oft schwierigen Situationen, denen die Security vor Discos und bei Konzerten oder Fußballspielen ausgesetzt ist, ist offen zur Schau getragene Gewaltbereitschaft völlig fehl am Platze. Bei der Diskussion über das Jugendschutzgesetz oder die Taschenkontrolle bei Drogenverdacht ist Diplomatie und Menschenkenntnis die viel bessere Lösung, die meistens auch zu einer Klärung der Situation führt. Schneller und kraftvoller Einsatz der Körpermöglichkeiten löst dann auch das Problem, wenn die Situation wider Erwarten außer Kontrolle gerät. Alle Security Mitarbeiter sind dementsprechend geschult.

Ein Security Mitarbeiter kann durch seinen eigenen Eindruck vieles steuern. Blickt er grimmig und hat man den Eindruck, er würde sofort überreagieren, ist dies ein ganz anderes Bild, als wenn er freundlich, oder zumindest teilnahmslos und unscheinbar fast nicht gesehen wird. Das geschulte Auge der Security Kräfte ermöglicht es ihnen, im Hintergrund zu agieren, und nur bei einer wirklich brisanten Situation in Augenschein zu treten. Diskretion gehört zur Security – statt des Protzens mit Waffen.