Ermittlungen gegen Bundesagentur für Arbeit

Juni 26th, 2010 · Comments Off

Der haushaltspolitische Sprecher der SPD hat Ermittlungen der Staatsanwaltschaft gegen die Bundesagentur für Arbeit, insbesondere deren Chef Frank-Jürgen Weise gefordert. Grund für diese Forderung sind Ungereimtheiten bei der Besetzung von Stellen mit höheren Einkommen bis zu 200.000 Euro jährlich. Diese Stellen sind nach Angaben der SPD ohne eine vorherige Ausschreibung besetzt worden. Das stelle laut Aussagen von Carsten Schneider, dem haushaltspolitischen Sprecher der SPD eine Rechtswidrigkeit dar.

Nun solle die Staatsanwaltschaft ermitteln. Dies geht aus einer Aussage des Bundesrechnungshofs hervor, der in der Besetzung der Stellen ohne vorherige Ausschreibungen womöglich auch einen Straftatbestand als gegeben ansieht. Die einzige Möglichkeit, den Sachverhalt zu klären, bestünde in umfangreichen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft gegen die Bundesagentur für Arbeit und deren Vorsitzenden Weise.

Bekannt wurde die Forderung nach der Einleitung von Ermittlungen bereits am 20.06.2010. Am Freitag zuvor, dem 18.06.2010 wurde Weise bereits schon einmal mit den Vorwürfen konfrontiert. Dabei wies er jede Schuld von sich. Insbesondere der Vorwurf, die Bundesagentur für Arbeit würde enorm hohe Gehälter nach Gutdünken zahlen, wies er ausdrücklich und vehement zurück.

Die Ermittlungen werden mit Sicherheit auch aufgrund des öffentlichen Drucks eingeleitet werden. Denn viele Steuerzahler und Bürger, die von solchen Gehältern bei der Bundesagentur für Arbeit hören, dürften zu Recht besorgt um die Verwendung ihrer Steuergelder sein und eine entsprechende Aufklärung fordern. Wie die Ermittlungen allerdings ausgehen, darauf hat wohl niemand Einfluss. Das Beispiel zeigt aber, dass man sich auch nicht davor scheut, die eigenen Behörden genauer unter die Lupe zu nehmen, um evtl. Ungereimtheiten aufzudecken.

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Mitarbeiterüberwachung durch eine Detektei

Juni 23rd, 2010 · Comments Off

Durch Mitarbeitervergehen werden einem Unternehmen teilweise große Schäden zugefügt. Das kann auf vielfältigem Wege geschehen, wobei das unerlaubte Entnehmen von Waren wohl noch das geringere Übel ist. Theoretisch könnte ein Mitarbeiter bereits eine Kündigung erhalten, wenn er einen Bleistift oder ein Brötchen mitgehen lässt. Bei solchen Kavaliersdelikten verzichten die meisten Arbeitgeber aber auf ein Aufbauschen des Ganzen und lassen den Mitarbeiter mit einer Verwarnung davonkommen. Andere Arbeitgeber wiederum kündigen tatsächlich aus einem solch geringfügigen Grund, wohl um für alle anderen ein Zeichen zu setzen. Bei einer Anzahl von 1.000 Mitarbeitern, von denen jeder Büromaterial mit nach Hause nimmt, ist der Verlust am Ende doch ziemlich groß.

Viel mehr Schaden fügt noch das Fälschen von Spesenabrechnungen zu  oder eine ungerechtfertigte Lohnfortzahlung bei Krankheit. Hier haben die Arbeitgeber ein berechtigtes Interesse daran, den Mitarbeiter dingfest zu machen. Da ein Verdachtsmoment aber leider nicht ausreicht, müssen stichhaltige Beweise her. Diese kann eine Detektei liefern, die mit der diskreten Überwachung des Mitarbeiters betraut wird.

Häufig geschieht das durch die Einschleusung eines Mitarbeiters aus der Detektei, der fortan in der Nähe des verdächtigen Angestellten tätig ist und ihn so im Auge behalten und auf frischer Tat ertappen kann. Mitarbeiter, die der Arbeit aus Krankheitsgründen fernbleiben, währenddessen Lohn beziehen und woanders schwarz arbeiten, sind ebenfalls ein Fall für professionelle Detektive. Da die Mitarbeiterüberwachung ein sehr sensibles Thema ist, sollten Firmen sich mit ihrem Problem unbedingt an eine seriöse Detektei wenden, denn nur diese weiß, welche Form der Überwachung gesetzlich vertretbar ist und vor Gericht auch Bestand hat.

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Intersport und Axis sorgen für Sicherheit

Juni 20th, 2010 · Comments Off

Der bekannte Shop Intersport in Roermond in den Niederlanden hält für seine Kunden ein reichhaltiges Warenangebot bereit. Mehr als 4.000 Quadratmeter Verkaufsfläche stehen zur Verfügung, Intersport öffnet seine Pforten 363 Mal im Jahr. Da ist es kein Wunder, dass auch Diebe immer wieder gerne zuschlagen. Um die Sicherheit für das Unternehmen, das der Kette Intersport International angehört, zu erhöhen und den Warenschwund zu verringern, musste eine Lösung für die Sicherheit her. Modernste Sicherheitstechnik sollte zum Einsatz kommen, soviel war von Anfang an klar.

Nach einigem Suchen entschied man sich bei Intersport für den Anbieter Axis. Ausschlaggebend für diese Entscheidung waren insbesondere die einfache Installation und die IP-basierte Überwachung mittels der Überwachungskameras. Neben den Netzwerk-Kameras kommt bei Intersport in Roermond auch die Videoverwaltungssoftware Axis Camera Station zum Einsatz.

Bildübertragung und Stromversorgung sind über dasselbe Kabel möglich, was ebenfalls ein Pluspunkt für Axis war. Denn so spart sich Intersport gleich einige Tausend Meter Kabel. Seit dem Sommer vergangenen Jahres ist die neue Axis Sicherheitstechnik bei Intersport Roermond in den Niederlanden installiert. Die Installation der insgesamt 25 Axis Netzwerkkameras nahm eine Woche Zeit in Anspruch, dafür wird jetzt aber auch nahezu jeder Winkel der riesigen Verkaufsfläche gut überwacht.

Seit Anfang an arbeiten die Netzwerkkameras und die Videoverwaltungssoftware laut Angaben von Intersport ohne jegliche Probleme. Das sorgt auch dafür, dass sich Mitarbeiter und Kunden sicherer fühlen. Kaum jemand fühle sich bisher von der umfassenden Videoüberwachung gestört, so Intersport. Vielmehr habe man beobachten können, dass die Videoüberwachung präventiv wirke. Seit der Einführung wäre der Warenschwund deutlich verringert worden.

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SicherheitsExpo 2010

Juni 17th, 2010 · Comments Off

Vom 07. bis zum 08. Juli 2010 wird im Internationalen Congress Center der Messe München die bekannte Messe SicherheitsExpo 2010 eröffnet. Auf insgesamt 4.500 Quadratmetern Fläche werden 120 Aussteller ihre Produkte und Innovationen vorstellen. Auf der Messe, einem mittlerweile schon als traditionell angesehenem Branchentreffen, dreht sich alles rund um die Sicherheit.

Mit von der Partie wird natürlich auch das bekannte Unternehmen DOM Sicherheitstechnik aus Brühl sein. Ausstellen wird DOM in Halle B0 am Stand C13. Dort können sich Besucher über die neuesten Entwicklungen der Produkte informieren. Unter anderem sollen Gesamtkonzepte etwa für eine erfolgreiche und die Sicherheit steigernde Zutrittskontrolle vorgestellt werden. Ebenfalls zeigt DOM Sicherheitstechnik die mechanischen und elektronischen Produkte im Bereich der Schließtechnologie. Bekannt in diesem Segment ist vor allem die Protector-Reihe, die in den vergangenen Wochen und Monaten zahlreiche Neuerungen erhielt, die allesamt deutliche Verbesserungen versprechen.

Ebenfalls wird der Beschlagleser „Dom Guardian” vorgestellt. Er wurde sogar mit dem red dot design award prämiert. Besonders am Herzen liegt DOM Sicherheitstechnik aber der „Anti-Amok Zylinder”. Er ist die Antwort des Unternehmens auf die drastisch angestiegenen Fälle von Amokläufen in Schulen. Die Sicherheitsmängel, die an den Schulen nach wie vor herrschen, sollen damit zumindest deutlich verringert werden, wenngleich ein völliges Ausschalten aller Mängel wohl kaum möglich sein dürfte.

Schon 1936 entstand das Unternehmen und macht heute einen Jahresumsatz von mehr als 60 Millionen Euro. Für Schließtechnik und elektronische Zutrittskontrollen ist das Unternehmen seit seiner Gründung bekannt. Und so ist es auch kein Wunder, dass DOM Sicherheitstechnik einmal mehr auf der SicherheitsExpo 2010 vertreten sein wird.

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Ermittlungen gegen DRK-Kliniken in Berlin

Juni 14th, 2010 · Comments Off

Am 09.06.2010 wurde ein Großaufgebot an Polizisten eingesetzt, die drei DRK-Kliniken in Wedding durchsuchten, sowie 18 Privatwohnungen. Grund sind anonyme Hinweise, denen die Staatsanwaltschaft nachgegangen ist. Nicht nur die Durchsuchung mit insgesamt 150 Polizisten wurde durchgeführt, auch der Chefarzt der Radiologie in Mitte und zwei weitere Geschäftsführer medizinischer Versorgungszentren wurden festgenommen.

Ermittelt wird gegen sie wegen „banden- und gewerbsmäßigen ärztlichen Abrechnungsbetrugs”. Die Vorwürfe lauten darauf, dass Facharztbehandlungen abgerechnet wurden, obwohl diese von Assistenzärzten durchgeführt wurden. Insgesamt sind 24 Beschuldigte genannt worden und die Staatsanwaltschaft geht von 128 Fällen aus. Zusätzlich wird wegen Körperverletzung in 55 Fällen ermittelt. Ein finanzieller Schaden von 170.000 Euro ist sicher, aber die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Schaden in die Millionen geht.

Die DRK-Kliniken in Westend, Wedding und Köpenick, eine Privatklinik in Mitte und der Firmensitz der Klinikgruppe in Wilmersdorf wurden durchsucht, ebenso wie 18 Privatwohnungen in Berlin und vier im Umland der Stadt. Die Polizei stellte Unterlagen und Festplatten sicher, die es im Rahmen der weiteren Ermittlungen zu sichten gelte. Ebenfalls scheint es sicher zu sein, dass die Assistenzärzte, die die abgerechneten Leistungen durchführten, dafür keine finanzielle Entschädigung erhielten. Man geht aber davon aus, dass sie schneller zur Qualifikation als Facharzt kommen sollten.

Alleine in Wedding seien nach Angaben der Polizei extrem viele Assistenzärzte beschäftigt, ohne sie sei der Klinikbetrieb gar nicht mehr aufrecht zu erhalten. Wedding und Westend sind auch die beiden Kliniken, die am stärksten unter Verdacht stehen. Schon seit 2004 soll hier Abrechnungsbetrug im großen Stil erfolgt sein. Außerdem wurden Assistenzärzte für Aufgaben eingesetzt, für die sie weder ausreichend ausgebildet, noch zugelassen seien. Sogar körperliche Eingriffe seien ohne die notwendige Qualifikation von ihnen durchgeführt worden. Ein Patient musste nach der Behandlung sogar auf die Intensivstation verlegt werden, deshalb wurden auch Ermittlungen wegen Körperverletzung eingeleitet.

Schon im September 2009 wurde die Klinik in Wedding durchsucht. Nach einem anonymen Hinweis, der die gleichen Vorwürfe vertrat, konnte aber nichts nachgewiesen werden. Der DRK selbst will sich nicht äußern, sicherte aber die Unterstützung und Kooperation bei den Ermittlungen zu.

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Sicherheitstechnik von WIN Products

Juni 11th, 2010 · Comments Off

Schon im November 2008 wurde WIN Products bekannt. Das Unternehmen brachte damals unter dem Namen WINFLIP Fensterschließer heraus, die gekippte Fenster schließen sollten, ohne dafür Strom oder Batterien zu benötigen. Damals noch sehr einfach gestaltet, wurden die Fensterschließer zunächst über Baumärkte, den Versandhandel, örtliche Elektroinstallateure, Glasereien und einen eigenen Internetshop vertrieben.

Im Laufe der Zeit verbesserte man die Fensterschließer immer weiter, so dass man das Produkt nahezu perfektionieren konnte, wie Geschäftsführer Helmut Katherl stolz berichtet. Nun sei man dabei, mit den Fensterherstellern direkt in Kontakt zu treten, um WINFLIP über diese zu vertreiben. Der Vorteil liege darin, dass sich das Produkt nicht gegen Tausende andere durchsetzen müsse, wie es im Baumarkt der Fall sei. Außerdem legten Kunden vermehrt Wert auf Lösungen aus einer Hand. Die Chancen stehen gut, dass die Fensterhersteller sich auf eine solche Zusammenarbeit einlassen.

Die neuere Generation von WINFLIP bietet zudem den Vorteil, nicht mehr einfach auf den Fensterrahmen aufgesteckt zu werden, sondern in diesen integriert werden zu können. Alleine im vergangenen Jahr konnte die WIN Products GmbH mit WINFLIP eine Million Euro Umsatz machen. Zusätzlich sei derzeit eine Lösung für Dachfenster im Aufbau.

Bisher konzentriert sich der Vertrieb auf Österreich, Deutschland, Italien und die Schweiz. Nach einer großen Fenstermesse, die besucht wurde, könnten es demnächst aber noch weitere Länder werden, die mit WINFLIP beliefert werden. Außerdem konnte Katherl eine Listung des Produkts bei Betten Reiter und Kika/Leiner erreichen.

Doch mit diesem Erfolg alleine will er sich nicht zufrieden geben. Derzeit tüftelt er an einer Alarmanlage, die im Falz des Fensters integriert werden soll. Kombinierbar mit WINFLIP soll sie ebenfalls sein und eine Zertifizierung stünde schon jetzt in Aussicht. Für die Sicherheit des Eigenheims sind die Produkte also allemal geeignet und es bleibt zu hoffen, dass weitere solcher Innovationen auf den Markt kommen.

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In Österreich werden Nebenjobs teilweise verboten

Juni 8th, 2010 · Comments Off

Am 01. Juni diesen Jahres sind die neuen Regelungen in Österreich in Kraft getreten. So dürfen die Mitarbeiter, die im Heeresgeheimdienst tätig sind, dazu zählen das Heeresnachrichtenamt und das Heeresabwehramt, nicht mehr nebenberuflich als Detektive arbeiten. Das Ganze betrifft etwa 100 Mitarbeiter, denen auch Beratungsleistungen und Sicherheitsanalysen in nebenberuflicher Tätigkeit untersagt werden. Weitere Verbote wurden für die Jobs in der Kommunikationselektronik, im Sprengungs- und Waffengewerbe, sowie im Inkasso-Sektor ausgesprochen.

Der Verteidigungsminister Norbert Darabos, der der Partei SPÖ angehört, erklärte die Regelungen in einem Interview so, dass diese Mitarbeiter mit sehr sensiblen Daten vertraut sind. Würde man sie diverse Nebenjobs in den genannten Bereichen ausüben lassen, so müsse man befürchten, dass die Mitarbeiter unter Verdacht geraten, ihr Amt zu missbrauchen. Um dies von vornherein auszuschließen, sollten Nebenberufe in genannten Bereichen künftig verboten werden. Es gäbe zudem die Notwendigkeit, ähnliche Regelungen auch für die Polizei einzuführen.

Entbrannt ist die Diskussion um die Tätigkeit als Detektiv von Geheimnisträgern des Staates schon im Dezember 2009. Damals gab es diverse Untersuchungen in Justiz- und Spitzelaffären und schon zu jener Zeit wurde gefordert, dass Beschäftigungseinschränkungen ausgesprochen werden müssten.

Im Innenministerium, genauer aus dem Büro von Maria Fekter, die der ÖVP angehört, hieß es, dass künftig auch entsprechende Regelungen für die Polizei Österreichs gelten sollten. Wie genau diese aussehen, wann sie in Kraft treten und ob sie überhaupt schon soweit sind, um zum Beschluss gebracht zu werden, bleibt jedoch offen. Hier heißt es, abzuwarten. Die Detektivbranche sieht das Ganze mit gemischten Gefühlen. Einerseits versteht man die Befürchtungen der Regierung, andererseits will man aber auch auf die gut geschulten Detektive, die eine Ausbildung zum Polizisten erhielten, nicht verzichten.

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