Observationstechnik kann vieles bewirken. Ein Detektiv kann ohne die modernen Hilfsmittel kaum noch arbeiten, denn die Anforderungen an den Beruf sind sehr hoch. Ohne genaue Ergebnisse abzuliefern, wird man kaum einen Mandanten zufrieden stellen können. In manchen Bereichen kann man nicht genau sagen, welche Geräte zur Observationstechnik gehören, und welche eher aus dem Bereich Sicherheit stammen. Für die Observation kann eine Videokamera gute Dienste erweisen, aber auch ein Richtmikrofon und viele andere Dinge kommen hier zum Einsatz.
Für den privaten Haushalt wird es weniger auf die Observationstechnik ankommen, als auf die Vorkehrungen zur Sicherheit. Man möchte Einbrüche verhindern, aber auch Vandalismus unterbinden. Eine Videoüberwachung, die mit einem Bewegungssensor verknüpft ist, stammt zwar eigentlich aus dem Bereich der Observationsgeräte, wurde aber dann für den privaten, fest eingebauten Gebrauch abgewandelt. So bekommt ein Hausbesitzer immer dann, wenn sich an der überwachten Stelle etwas bewegt, ein scharfes Bild. Das kann des Nachbars Katze sein, die an der Garage entlang schleicht, aber auch der Einbrecher, der sich über die Terrassentüre gewaltsam Zutritt zum Haus verschaffen wollte. Je nachdem, wie viele Kameras installiert werden, kann so ein gesamter Gebäudekomplex innen und außen, aber auch nur ein kleiner Bereich der Immobilie überwacht werden.
Diese Observationstechnik für den privaten Gebrauch kann selbst gesteuert werden, aber auch über eine Schaltzentrale, zum Beispiel in einer Detektei, überwacht werden. Bei längerer oder häufiger Abwesenheit von zu Hause empfiehlt es sich schon fast, die Ermittler mit der Überwachung zu beauftragen. Das Ganze hat nichts mit einer kompletten Überwachung zu tun, denn wenn man nicht gefilmt werden möchte, kann jede Kamera ausgeschaltet werden. Nur das Einschalten sollte man dann auf keinen Fall vergessen.
