Eine Videoüberwachung bestand früher aus einer Kamera, einem Kabel und einem Rekorder. Damit konnte man, je nach Kamera, scharfe oder zumindest schemenhafte Bilder einer Räumlichkeit oder einer Fläche bekommen. Die Sicherheit der Angestellten, zum Beispiel in einer Tankstelle, war hiervon nur indirekt beeinträchtigt. Nach einem Überfall konnten die Täter anhand der Bilder überführt werden, sofern sie keine Masken trugen oder es nicht schafften, die Kamera vor dem Überfall zu deaktivieren.
Die moderne Technik der Videoüberwachung hat hier große Fortschritte zugelassen. Zum einen sind die Kameras heute so klein und getarnt, dass man auf den ersten und zweiten Blick die Überwachung gar nicht bemerkt. Zum anderen sind die Geräte deutlich leistungsfähiger geworden. Dies macht schon einmal eine Menge an Verbesserung aus. Doch auch die Übertragungswege sind anders und besser geworden. Das Kabel kann man heute getrost weglassen, es sei denn, man besteht darauf. Funk ist das Zauberwort, was der Qualität der Übertragung einer Videoüberwachung keinen Abbruch tut. Intelligente Kameras, die den Personen folgen, die Legitimierungscodes oder zum Beispiel auch Nummernschilder erkennen können, sind eine weitere technische Neuerung, die viele Vorteile mit sich bringt.
Noch deutlicher wird die Ausweitung der Möglichkeiten der Videoübertragung, wenn man sich einmal vor Augen hält, dass man ein Haus, das in Deutschland mit Kameras ausgestattet ist, auch von den USA oder jedem anderen ans Internet angebundenen Ort der Welt beobachten kann. Von dort aus wird alles eingeleitet, was möglich ist, so etwa die Verständigung der Polizei bei dem Verdacht einer Straftat oder das Herbeirufen von Rettungsdienst oder Feuerwehr.
