Ermittlungen im eigenen Wohnort sind für einen Detektiv nicht so leicht, vor allem, wenn es ein eher kleineres Städtchen ist, in welchem man persönlich gut bekannt ist. Nur in einigen wenigen Fällen bringt es Vorteile, wenn man die richtigen Leute kennt und nicht erst lange nach ihnen suchen muss. Meistens ist es eher der Fall, dass man besser seiner Arbeit nachgehen kann, wenn man als völlig fremde Person absolut unauffällig und unerkannt agieren kann. Eine zu observierende Person wird einen bekannten Menschen sicher eher registrieren und seine Arbeit auffliegen lassen, als dass er einen fremden Detektiv überführen würde.
Ermittlungen gegen eine Person vorzunehmen, die man kennt, ist zudem schwieriger, als handelt es sich um fremde Menschen. Im Bekanntenkreis einem Fall von Untreue, Schwarzarbeit oder anderen Dingen auf den Grund zu gehen, kann den Detektiv vor Gewissenskonflikte stellen. In der Natur des Menschen liegt es nun einmal, nahe stehenden Menschen nicht schaden zu wollen. Muss man sich zwischen seiner pflichtgemäßen Arbeit und dem Wohl eines Freundes, Nachbarn oder auch nur flüchtigen Bekannten entscheiden, würde man gerne ein Auge zudrücken, was aber zur Folge hätte, dass man Probleme mit Chef und Auftraggeber bekommen würde.
Für solche Fälle ist es gut, auf ein bundesweites Netz an Detekteien zugreifen zu können. Ist man in einen Fall persönlich involviert, kann man die Gewissensbisse vermeiden, indem man den Fall einfach offen und ehrlich abgibt. So sind die Ermittlungen nicht von persönlichen Gefühlen beeinträchtigt, und man muss sich weder vom Chef noch vom Bekannten vorwerfen lassen, nicht im Sinne des Berufes gehandelt zu haben.
