Ein Detektiv hat in den seltensten Fällen ein Festgehalt. Meistens wird er nach Stunden und Aufwand bezahlt. Dabei ist es natürlich ein Unterschied, ob der Ermittler selbständig ist, oder als Angestellter in einer Firma beschäftigt wird. Die Abrechnung für den Klienten sollte im optimalen Fall übersichtlich aufgeteilt sein. Nach einem Kostenvoranschlag oder zumindest einer Kostenvereinbarung über ein gewisses Budget nimmt der Ermittler seine Arbeit auf. Dabei führt er genau Buch darüber, was er wann getan hat. Es liegt am Unternehmen, ob der Preis pro Stunde für jede Art von Ermittlung der gleiche ist, oder ob die Tätigkeiten unterschiedlich hoch honoriert sind.
Für Feiertage, Nachtarbeit und Sonntagsstunden wird natürlich ein Zuschlag fällig. Dabei kommt zum normalen Stundenlohn, den der Detektiv unter der Woche erhält, ein Aufpreis von bis zu 100 Prozent dazu. Auch Gefahrenzulagen werden in manchen Fällen zu zahlen sein. Zusatzleistungen werden extra berechnet. Wird im Laufe eines Falles eine DNA Analyse fällig, wird diese meistens als Pauschale mit auf die Rechnung gesetzt. Viele andere Dinge werden auf die gleiche Weise abgerechnet. Die Bezahlung des Labors übernimmt die Detektei, der Kunde erhält eine gesammelte Rechnung aller geleisteten Ermittlungsarbeiten.
Ein Detektiv arbeitet für ein Wirtschaftsunternehmen, das auch Löhne zahlen und kostendeckend arbeiten muss. Gewinn sollte am Jahresende auch unter der Bilanz stehen. Die Preise von Detektei zu Detektei sind sehr verschieden. Deshalb ist es ratsam, sich nach Möglichkeit mit mehreren Unternehmen auseinanderzusetzen, bevor man einen Detektiv mit der Lösung eines Falles beauftragt. Sein Stundenlohn, die Spesen und alle weiteren Kosten sind in jedem Fall zu zahlen.
