Auch Frauen können als Detektiv arbeiten. Das erste und wohl bekannteste Beispiel für weibliche Ermittlungserfolge ist die allseits bekannte Miss Marple. Sie löste ihre Fälle, ähnlich der Angela Lansbury alias Jessica Beatrice MacGill Fletcher aus „Mord ist ihr Hobby“. Dabei haben diese Heldinnen, wie auch ihre männlichen Kollegen aus Literatur und Filmgeschichte, nicht viel mit den wirklichen Akteuren in der realen Welt zu tun.
Eine Frau kann als Detektiv genau so gut sein, wie ein Mann. Auch bei der Polizei gibt es heute ja Polizistinnen bis in die höchsten Ränge. Schnelligkeit, gute Kombinations- und Beobachtungsgabe, ein brillantes Auffassungsvermögen und Geduld machen den Beruf aus. Entbehrungen, wie etwa fehlende Pausen bei der Arbeit, dürfen natürlich nicht zum Problem werden. Man sagt den Frauen ja nach, sie würden ohnehin gerne ihre Nase gern in anderer Leute Dinge stecken. Auch, wenn das ein nicht haltbares Klischee ist, kommt eine solche Eigenschaft im Berufsleben vom Detektiv jedem zu Gute, egal, ob männlicher oder weiblicher Ermittler.
Frauen haben oft das Problem, dass sie Haushalt, Kinder und Beruf unter einen Hut bringen müssen. Als weiblicher Detektiv hat man eigentlich schon verloren, denn ein pünktlicher Feierabend in einem kinderfreundlichen Halbtagsjob ist hier fast nicht möglich, es sei denn, es herrscht in einer größeren Detektei ein geregelter Schichtplan mit pünktlicher Ablösung. Eine erfolgreiche Single Dame kann aber in diesem Beruf voll und ganz aufgehen. Stress hat man in vielen Jobs und die tägliche Lebensgefahr, die man aus dem TV kennt, ist im realen Leben nicht einmal halb so schlimm.
