Für jedes Unternehmen ist es schwer, die beschäftigten Außendienstmitarbeiter zu kontrollieren. Eine Kontrolle erfordert nicht nur Zeitaufwand, sondern auch einen erhöhten Personalaufwand. Daher verlässt man sich eigentlich auf die Aussagen der Außendienstler und die Beschäftigung beruht auf einem Vertrauensverhältnis. Dieses Vertrauen der Arbeitgeber wurde jedoch in der Vergangenheit immer wieder missbraucht. Daher hegen immer mehr Arbeitgeber einen Verdacht und beauftragen eine Detektei die Klarheit in den Fällen bringen soll. In diesem Fall war ein Bauunternehmen betroffen.
Auf einer vom Firmensitz weit abgelegenen Baustelle, waren Monteure eingesetzt. Doch schon schnell hegte das Unternehmen den Verdacht, dass die Monteure bei der Erfassung der Arbeitsstunden erhebliche schummelten und nicht so tätig waren, wie es ihnen vorgegeben wurde. Die Detektei übernahm die Observierung der Monteure über eine Woche. Dabei machten Sie genaue Aufzeichnungen: wann das Hotel verlassen wurde, wann sie auf der Baustelle eintrafen und wann sie diese wieder verließen. Um die gesammelten Beweise zu untermauern wurden Filmaufnahmen gemacht. Durch die Observation könnte bewiesen werden, dass die tatsächlichen Arbeitszeiten nicht mit denen übereinstimmten, die sie gegenüber ihrem Arbeitgeber angaben. Es gab sogar einen Tag innerhalb dieser Woche, an dem nur drei Monteure die Baustelle aufsuchten, anstatt der Vier, die hierfür vorgesehen waren. Trotzdem gab der Monteur an, den ganzen Tag auf der Baustelle gewesen zu sein. Durch die gesammelten Beweise der Detektei müssen die Monteure nun mit erheblichen Konsequenzen rechnen.
Ihnen droht nicht nur die fristlose Kündigung, sondern zudem müssen sie sich gegenüber ihrem Arbeitgeber in einem Betrugsfall rechtfertigen. Hinzu kommt, dass sie voraussichtlich die Kosten der Detektei, die dem Arbeitgeber entstanden sind, tragen müssen.
