Dass ein Detektiv ein wirklich interessantes Arbeitsgebiet hat, ist weitläufig bekannt. Doch, dass es auch mal richtig langweilig und ziemlich bürokratisch zugehen kann, vermuten die wenigsten Menschen. Dabei ist es mehr als häufig, dass ein Detektiv auch im Büro sitzen muss und Aktenordner wälzen soll.
Nicht zuletzt die zahlreichen Telefonate, die nötig sind, wenn ein Detektiv seine Arbeit gut erledigen will. Gerade im Falle von Steuerhinterziehung ist es mehr als verständlich, dass hier nicht jedem einzelnen Cent hinterher gefahren wird, sondern dass mehr oder weniger ausschließlich Telefonate geführt werden. Welcher Detektiv fährt schon dem Geld hinterher, wenn ein Prominenter wieder meint, er muss mehrere Millionen am Fiskus vorbei ins Ausland schaffen? Keiner.
Im Großen und Ganzen ist der Arbeitsbereich von einem Detektiv durchaus abwechslungsreich. Von Ermittlungen, bis hin zu waghalsigen Observationen ist alles möglich. Auch, wenn man im Fernsehen immer sieht, dass die Ermittler in der Szene der Drogenmafia und des Menschenhandels oftmals verdeckt ermitteln müssen, sind dies aber noch immer Einzelfälle. Wer sich aber einmal genauer über den Beruf von einem Detektiv informieren möchte, der kann wahlweise im Internet nachsehen, oder sich über die Berufsberatung der Agentur für Arbeit einen Überblick verschaffen, was so ein Detektiv alles machen muss und, wichtiger noch, welche Ausbildung er absolvieren sollte.
Viele Detekteien bieten auch an, dass die Interessenten für den Beruf von einem Detektiv einmal in einem Praktikum etwas Schnüfflerluft schnuppern können. Denn liebevoll – oder manchmal auch gehässig – wird ein Detektiv als Schnüffler bezeichnet, weil er eben seine Nase in alles hineinsteckt.
