Entries Tagged as 'Security'
November 23rd, 2009 · Comments Off
Den Begriff Security verbinden die meisten Menschen mit schwarz angezogenen Hünen, die als Bodyguards oder Aufpasser in Konzerten auftreten und mit finsteren Minen ihren Dienst verrichten. Dass jedoch auch Streifengänge und -fahrten zum Tätigkeitsgebiet der Security Unternehmen gehören, wissen die wenigsten Menschen.
In besonders von Einbrüchen heimgesuchten Gegenden sind die Security Streifen oft die einzige Unterstützung, die die Polzisten in ihrer Arbeit haben. Natürlich reichen die Befugnisse der Security nicht so weit, wie die der Beamten, doch leisten sie wichtige Dienste – manchmal schreckt das Wissen um die Streifefahrten nächtliche Randalierer oder Verbrecher schon ab, und in der Siedlung kehrt endlich Ruhe ein.
Auch Gewerbeobjekte sind Teil der Streifengänge oder Rundfahrten, die die Security Nacht für Nacht machen. Ein Rundgang in und um das zu bewachende Objekt gehört natürlich dazu – zur Kontrolle aller Türen und Fenster, aber auch um zu sehen, ob sich ungebetene Gäste am Haus oder im Gelände zu schaffen gemacht haben.
Öffentliche Plätze, an denen sich jugendliche Graffiti-Schmierer treffen, um Eisenbahnen, Gebäude oder anderes mit ihren unerwünschten Kunstwerken zu „verschönern“ werden bei den Streifen der Security ebenfalls besucht. Zwar kann hier nicht die ganze Nacht Wache gehalten werden, doch die stets veränderte Zeitfolge der Streifen schreckt viele der Missetäter ab, sodass der Schaden deutlich geringer wird.
Über jede der Streifen wird ein Protokoll angelegt, sodass alle besonderen Vorkommnisse, die die Angestellten der Security bemerken, auch Wochen später noch nachvollziehbar sind, sodass die Streifen den eventuell veränderten Anforderungen angepasst werden kann, und bei schlimmeren Vorkommnissen eventuell sogar ein fester Objektschutz durch die Security eingerichtet werden kann.
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November 11th, 2009 · Comments Off
Security Personal findet man vornehmlich in Bierzelten, auf Konzerten und Fußballspielen, aber auch im Werksschutz und auf Messegeländen. Manchmal bekommen die Leute von der Security aber auch ganz besondere Aufgaben, die sich von ihren normalen Tätigkeiten sehr unterscheiden.
Als normale Security Fachkraft wird man es nicht unbedingt oft erleben, in die Bewachung eines berühmten Politikers oder einer bekannten Größe aus Musik- oder Filmszene mit einbezogen zu werden. Wenn man einen solchen Job als Bodyguard erwischen kann, kann man jederzeit von sich behaupten, einen sehr guten Ruf zu haben, denn diese Security Angestellten werden auf Herz und Nieren geprüft, bevor sie mit der Aufgabe betraut werden. Hat man einen solchen Auftrag absolviert, kann man noch den Enkeln davon erzählen.
Auch als Busbegleitung werden die Angestellten von einem Security Unternehmen manchmal eingesetzt. In Discobussen, oder solchen Fahrzeugen, die nach einem Festbesuch in Sonderlinien die angetrunkenen Fahrgäste nach Hause befördern, fährt dann eine Security Kraft mit, um in schwierigen Situationen einzugreifen, und eventuelle Streitereien, aber auch Unfallrisiken durch Aufstehen und anderes zu verhindern. Der Busfahrer kann sich während der Fahrt nicht allein und ausreichend um die Sicherheit der betrunkenen Gäste im vollbesetzten Bus kümmern.
Ebenfalls ein besonderes Highlight für einen Angestellten vom Security Unternehmen ist es, auf eine teure Yacht oder ein anderes Schiff der Luxusklasse aufzupassen. Nächte auf einer Luxusyacht zu verbringen, die bereits im Hafen liegt, und darauf wartet, von ihrem Besitzer in Empfang genommen zu werden, ist eine Abwechslung zum sonst manchmal langweiligen Objektschutz, den man in seinen Schichten absolvieren muss.
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November 2nd, 2009 · Comments Off
Eine Messe zum Thema Security findet im zweijährigen Rhythmus in Essen statt. Dort werden alle Neuerungen in der Technik bezüglich Brand-, Werks- und Personenschutz gezeigt. Spannende Vorführungen, aber auch Ausstellungen der neuesten Hilfs- und Handlungsmittel gibt es zu sehen. Natürlich findet auch ein reger Austausch über die tägliche Arbeit der Security statt, zum Beispiel, was die Einlasskontrollen zu Veranstaltungen und Lokalen betrifft. Für jemanden, der in diesem Bereich arbeitet, ob nun als Angestellter oder als Chef, ist diese Messe im Ruhrgebiet sicher sehr interessant.
Trotz der momentanen Krise dürfen die Maßnahmen in Betrieben zu Sicherheit und Werksschutz auf keinen Fall vernachlässigt werden. Unbefugter Zutritt zu einem Werksgelände kann für das Unternehmen schnell zum Problem werden, ebenso wie es sich ein Betreiber einer Diskothek nicht leisten kann, ohne Einlasskontrollen zu agieren. Hier werden mitgebrachte Drogen ebenso zum Problem, wie Waffen oder Minderjährige, die unerlaubt zu nächtlicher Stunde im Lokal sind. Die Strafen hier sind sehr empfindlich, schon deshalb ist die Security hier die bessere Wahl. Dass der Parkplatz, der Toilettenbereich und abgelegene Winkel in einem solchen Lokal noch zusätzlich videoüberwacht werden sollten, wird manchen Interessierten das Angebot der Security Messe überzeugen.
Wirtschaftsunternehmen, die die Security und Sicherheitstechnik brauchen und stets auf dem aktuellen Stand sein wollen, treffen auf der Messe auf Detekteien, die ebenfalls in diesem Bereich unterwegs sind. Vom kleinen Security Betrieb bis hin zum bundesweit flexibel agierenden Unternehmen sind alle auf die neueste Technik angewiesen. Und diese findet man auf der Messe, die sich das Thema Security auf die Fahnen geschrieben hat. Die Messe öffnet ihre Pforten in Essen am 05. Oktober 2010.
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Oktober 18th, 2009 · Comments Off
Sind auf einer Messe viele teure Dinge ausgestellt, kann es schon einmal sein, dass wir von der Security Abteilung einmal dorthin geschickt werden, weil ein dementsprechender Auftrag erteilt wurde. Nicht nur am Tage, sondern auch in der Nacht muss auf die Sachen aufgepasst werden. Ich war dieses Mal für die Nachtwache auf dem Gelände eingeteilt. Mit mir zusammen arbeitete dort ein Hundeführer aus unserem Team. Er hatte einen ausgebildeten Schäferhund, der seine Arbeit wirklich verstand. Was dieses Tier alles hört, was uns Menschen gar nicht auffällt. Er meldet nur mit einem leisen Knurren und wartet dann auf ein Kommando.
Es versuchte auf dieser Messe niemand, einzubrechen. Wir müssen dennoch stets wachsam sein, denn nicht immer ist das so sicher, dass wir keinen nächtlichen Besuch bekommen. Manchmal sind es wirklich Einbrecher, ein anderes Mal auch nur Jugendliche, die sich etwas beweisen wollen. Rigoros werden diese Eindringlinge der Polizei übergeben. Was dann strafrechtlich dabei herauskommt, erfahren wir bestenfalls aus der Zeitung. Nach dem Ende der Besuchszeit, wenn alle Händler nach Hause oder ins Hotel fahren, müssen wir eine Streife gehen, ob sich auf dem Messegelände vielleicht jemand einsperren lassen möchte. Ist alles kontrolliert, wird abgeschlossen. Auch Fenster und Dachluken werden überprüft.
Die Nachtschicht besteht dann bis zur Ablösung aus Kontrollgängen, aber auch Ruhezeiten, in denen man einfach nur sitzt und aufpasst, dass niemand in die Hallen einbrechen kann. Ab und zu kann man diese Zeit nutzen, um sich ohne Besuchermassen die Sachen, die ausgestellt sind, etwas näher anzusehen. Anfassen dürfen wir nichts. Aber ansonsten bekommt man vieles zu sehen, was man als privater Mensch gar nicht anschauen würde.
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Oktober 9th, 2009 · Comments Off
Wieder einmal war ich in Sachen Security unterwegs. Ein Rockfestival mit einigen hundert Besuchern war anberaumt. Es sollten einige Bands spielen. Die Besucher wollten auf dem Konzertgelände campen. Hier war der Einsatz für mehrere Tage angesetzt, ohne eine Fahrt nach Hause. Meine Frau meckerte ein wenig. Es gäbe doch bestimmt Kollegen ohne Familie, die diesen Einsatz übernehmen hätten können. Sie sah mich in Schlägereien mit wilden Rockern verwickelt, krankenhausreif geschlagen und im Matsch liegen. Ich beschwichtigte sie, denn die Rock-Fans sahen zwar manchmal furchterregend aus, tranken auch viel. Doch die meisten von ihnen sind liebe Kerle, die keiner Fliege etwas zu Leide tun könnten. Ich hatte solche Einsätze schon etliche Male mitgemacht und bin jedes Mal zwar müde, aber gesund nach Hause gekommen. Wieder hatten wir einen Einsatzplan, der uns für die einzelnen Tage verschiedene Aufgaben zuwies. Sicher war die eine oder andere kleine Schlägerei zu verbuchen, die Polizei war auch drei Mal vor Ort. Doch für eine solch große Menschenansammlung mit so viel Alkohol im Spiel, war es wieder einmal sehr ruhig.
Am Ende eines solchen Arbeitseinsatzes verträgt man auch schon mal ein Bier. Dieser Beruf ist wahrlich nichts für jemanden, der kein Durchsetzungsvermögen und Durchhaltevermögen hat. Stundenlanges Stehen, sich nicht provozieren zu lassen und ein striktes Nein gegen angebotene Biere der Besucher des Festivals gehören nun einmal dazu. Anpacken, wenn es sein muss, ansonsten im Hintergrund stehen und immer freundlich sein, ist die beste Methode. Natürlich sind wir auf solchen Einsätzen unbewaffnet.
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Oktober 6th, 2009 · Comments Off
Über manche meiner Einsätze in der Security darf ich nicht reden. Also muss ich meine Erzählungen etwas allgemein halten, um keine Firmeninterna zu verraten. Der Auftrag lautete, einen Politiker vom Flugzeug abzuholen. Die Waffen sollten mitgenommen werden, also handelte es sich wohl um eine wichtige Person, die wir zu zweit durch ihren Besuch in der Stadt begleiten sollten. Ja, man könnte sagen, der Herr war aus den Medien bestens bekannt. Er hatte einige Termine in der Stadt, wir sollten seine Schatten sein, bis er wieder wohlbehalten im Flieger saß. Eine gepanzerte Limousine war unser Fahrzeug. Bei einem solchen Auftrag steht man immer unter Strom. Es ist eine Mischung aus Stolz über das Vertrauen, das der Chef in einen setzt, aber auch Angst, etwas zu übersehen, etwas falsch zu machen. Dennoch lässt man sich eine solche Chance, sich zu bewähren, nicht entgehen.
Also waren wir pünktlich am Flughafen und am vereinbarten Treffpunkt. Der Mann reiste mit einem Assistenten. Die beiden Personen und ihr Gepäck nahmen wir natürlich gleich unter unsere Fittiche. Es gehörte auch zum Job, sie überall hin zu begleiten. Am Abend sollte dann pünktlich der Rückflug erreicht werden, dann war unsere Aufgabe erledigt. Die Waffen haben wir sehr selten dabei. Bis jetzt musste ich von meiner Schusswaffe auch nie Gebrauch machen. Ich gehe regelmäßig zum Training, nehme auch immer wieder an Schulungen teil. Dennoch bin ich froh, wenn ich das Schießeisen am Abend nach einem solchen Einsatz wieder in den Tresor in der Firma packen kann. Zuhause will ich die Waffe nicht haben, um meine Frau oder mein Kind nicht zu verunsichern. Das Thema wird auch weitestgehend ausgeklammert.
Der Herr nahm bis zum Abend, als er und sein Assistent sich verabschiedeten, kaum Notiz von uns. Im Auto telefonierte er, arbeitete etwas am Laptop. Bei den Terminen waren wir vor der Tür, während des Essens draußen im Auto, so dass wir den Tisch durch das Restaurantfenster sehen konnten. Wir handelten streng nach Anweisung des Klienten. Es passierte nichts. Auch den Flieger erreichten wir pünktlich auf die letzte Minute. Der Chef war mit unserem dezenten, aber professionellen Einsatz zufrieden. Wieder einmal eine Abwechslung zu den sonstigen Ermittlungsfällen.
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